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TAG EINS: DONNERSTAG, DEN 15. NOVEMBER 2018​
​9.00 - 9.15

Begrüßungsrede​
- WIS-Präsident, Heinrich Haasis 
  Begrüßung des neuen Präsidenten
- Rajnish Kumar, State bank of IndiPräsident

9.15 – 9.30​

Eröffnungsrede

 Globalisierung: Anbruch eines goldenen Zeitalters oder der Anfang einer Dystopie? 


 
Jede lokale Gemeinschaft, Region und jedes Land ist zunehmend mit den Entwicklungen im Rest der Welt verbunden. Die Globalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft schreitet in einem rasanten Tempo voran und wird durch den Einsatz innovativer Technologien, Digitalisierung und der zunehmenden Mobilität der Bürger weiter beschleunigt. Die Geschwindigkeit, in der Veränderung stattfindet, ist atemberaubend geworden.
Es gibt viel zu gewinnen: Studien zufolge hat die Globalisierung in den letzten Jahrzehnten dazu beigetragen, dass das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen der Weltbevölkerung deutlich gestiegen ist. Mehr Menschen als je zuvor wurden aus extremer Armut befreit. Es besteht kein Zweifel über den enormen Schub, den menschliches Wissen durch den freien Austausch von Wissen, Best Practices, Gütern und Dienstleistungen bekommen hat.
Der IWF und andere Organisationen weisen jedoch darauf hin, dass viele Menschen nicht von diesen Entwicklungen profitieren, sondern unter den negativen Folgen für das Wohlergehen und die soziale und politische Stabilität leiden.
Grundlegende Herausforderungen der Menschheit sind allgemeiner geworden; Klimawandel und ökologische Herausforderungen hören nicht an den Landesgrenzen auf; Armut und soziale Ausgrenzung führen zu Kriegen und Massenmigration, die wiederum zu einem Anstieg des Populismus beitragen und die politische Stabilität bedrohen.​
Lokal ausgerichtete Retailbanken und Sparkassen können dazu beitragen, wirtschaftliche und finanzielle Ungleichheiten zwischen Regionen, sozialen Gruppen und Ländern zu beheben. Für lokale Gemeinschaften und Regionen können lokal orientierte Banken als ein Fenster fungieren, das sich globalen Perspektiven und Wachstumschancen öffnet. Des Weiteren können sie sicherstellen, dass so viele Menschen wie möglich mit dem formellen Finanzsektor verbunden bleiben, was eine Voraussetzung für die individuelle Entwicklung darstellt. ​

​9.30 – 9.45

Vortrag 1

​9.45 – 11.00
Plenarsitzung 1
  • ​Laura French, Program Manager on Financial Inclusion, Mastercard Foundation

11.00 – ​11.30

Kaffepause

 
 Zwei Welten nicht länger voneinander getrennt -
ländliche und lokale Entwicklung für ein harmonisches Wachstum


In allen Ländern der Welt sehen wir eine wachsende Kluft zwischen Städten und ländlichen Gebieten. Städte werden größer, intelligenter und reicher, während ländliche Gebiete im Hinblick auf technologischen, wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zunehmend vernachlässigt werden.

KMUs und lokal ausgerichtete Banken, die KMUs finanzieren, können eine positive Rolle bei der lokalen und ländlichen Entwicklung spielen. Dies ist wichtig, um sowohl die Landwirte in Bangladesch als auch KMUs in den ländlichen Teilen Deutschlands an den Vorteilen der Globalisierung teilhaben zu lassen. Dies kann die Flucht in die städtischen Zentren aufhalten und eine ausgeglichene Entwicklung der Länder als Ganzes gewährleisten.​

11.30 – 11.45

Vortrag 2

11.45 – 13.00

Plenarsitzung  2

  • Malaba Somkhosi, Chief Executive Officer, Agricultural Bank of Zimbabwe
  • Veronicah Namagembe, Managing Director, Pride Microfinance Uganda
  • Mukweli Stephen, Managing Director, Postbank Uganda​
  • Prasun Das, Secretary General & IFAD Project Manager, Asia-Pacific Rural and Agricultural Credit Association

13.00 – 14.30

Mittagessen​

 
Der Tugendkreis -
Lokal fokussierte Sparkassen- und Retailbanken in einer Kreislauf- und Digitalwirtschaft​ ​

Profit ist für jedes Unternehmen notwendig, um nachhaltig zu sein. Es darf jedoch nicht das einzige Ziel darstellen. Wirtschaft muss sowohl für den Planeten als auch für Menschen nachhaltig sein. Wie können lokal fokussierte Spar- und Retail-Banken neue digitale Technologien einsetzen, um ihre Kostenbasis zu senken und auch entfernte Kunden oder Kundensegmente mit geringer Gewinnspanne erreichen? Und wie können Sparkassen und Retailbanken Technologien nutzen und sich auf ein breiteres gesellschaftliches Engagement als nur Profit fokussieren, um sie sich von anderen Finanzinstituten abzuheben?​
14.30 – 14.45

Vortrag 3

14.45 – 16.00

Plenarsitzung 3

  • Michelle Katics, Fintech expert, Co-founder & CEO of PortfolioQuest; Co-Founder, Non-Exec Director and Innovation Advisor of BankersLab
  • Badal Malick, Principal Innovation Officer, Cashless Catalyst​​
16.00 – 16.30Kaffepause
16.30 – 17.30

Seminar 1 
Cyber-Sicherheit: Vertrauen in Ihre Bank in einer digitalen Welt 

Vertrauen ist die Grundlage jeder Bankbeziehung, was auch in der digitalen Welt so bleiben sollte. Welche Risiken könnten das Vertrauen zwischen Kunden und Banken im digitalen Zeitalter behindern und welche Maßnahmen können Banken dagegen ergreifen?
In dieser Masterklasse wird die Notwendigkeit der Bekämpfung von Betrug und Fälschung von bargeldlosen Zahlungsmitteln untersucht. Wie groß ist das Ausmaß dieser Veränderung? Was sind die Auswirkungen auf Banken und Kunden? Die Diskussion wird auf konkreten Fällen aufbauen, wie beispielsweise dem EQUIFAX-Datenschutz im Frühjahr 2017.​
16.30 – 17.30​

Seminar 2
Nachhaltige Finanzen

Finanzierung muss nachhaltige Aspekte so wie Umwelteinflüsse und soziale Integration berücksichtigen. Wie können lokal fokussierte Spar- und Retailbanken dies erreichen? Was ist bereits vorhanden? Wie können Banken die enormen kommerziellen Möglichkeiten von Green Finance in den Bereichen der Eigenheim- und KMU-Finanzierung nutzen? Wie kann das Einbeziehen der vom Bankensystem ausgeschlossenen Bevölkerung zu einer Geschäftsidee werden?

Moderiert von Laura French, Program Manager on Financial Inclusion, Mastercard Foundation

17.30 – 17.35Abschlussrede zum ersten Tag von WIS-Geschäftsführer Chris De Noose


TAG ZWEI: FREITAG, DEN 16. NOVEMBER 2018​

 

Digitalisierung als Instrument für finanzielle Inklusion und Kundennähe​​


Finanztechnologie ist unerlässlich wenn lokal orientierte Spar- und Retailbanken ihre Reichweite erweitern wollen. Darüber hinaus gilt es, die Kundennähe zu verstärken, die für lokal fokussierte Sparkassen und Retailbanken bezeichnend ist. Schließlich ist Finanztechnologie eine Möglichkeit, das Kundenvertrauen in unsere Institutionen beizubehalten und weiter zu stärken. Was ist der effizienteste Weg, mit Finanztechnologie als Werkzeug unsere Ziele zu erreichen?​

9.00 – 10.15
Vortrag 4​
9.15 – 10.30

Plenarsitzung 4​ 

  • David Panetta, Project Director, SEEP Project​
10.30 – 11.00Kaffepause​​​


Das Versprechen der Globalisierung einlösen: Die Rolle von Retailbanken und Sparkassen ​​

Wie können Finanzinstitute zu Dreh- und Angelpunkt ihrer lokalen Wirtschaft werden und bestmöglich von den Möglichkeiten der Globalisierung profitieren? Was machen wir bereits gut? In welchen Bereichen müssen wir uns verbessern? Wie können wir unseren Fortschritt messen?
​11.00  12.15
  • Chris De Noose, WSBI Managing Director (Moderator)
  • Helmut Schleweis, DSGV Präsident
  • Rajnish Kumar, State bank of India Präsident
  • Camden Fine, Präsident​ & CEO, ICBA​​​
  • Jean Arondel, FNCE Präsident

Das Geschäftsmodell der Spar- und Retailbanken - zukunftssicher und bereit, die Welt zu erobern

12.15  12.45

Vorträge​

Isidro Fainé, WSI Vice-Präsident


Mittagessen​


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