​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​


​​
TAG EINS: DONNERSTAG, DEN 15. NOVEMBER 2018​

​9.00 - 9.45
​​Registration
9.45-10.00

Begrüßungsrede​
  • Heinrich Haasis, ​​scheidender WSI-Präsident
  • Isidro Fainé, WSI Vice​-Präsiden​t​​ & CECA-Präsident
10.00 - 10.35
Vortag
  • Javier Solana, ehem. Generalsekretär NATO und ehem. ​​Hoher Vertrer für die Gemeinsame Außen-und Sicherheitspolitik der EU
10.35 - 10.40
Begrüßungsansprache der State Bank of India
  • Shri Rajnish Kumar, Präsident der State Bank of India
10.40 - 10.45
Begrüßungsansprache NABARD
  • ​Dr Harsh Kumar Bhanwala, Präsident der National Bank for Agriculture and Rural Development (NABARD) 

10.45 – 11.10​

Eröffnungsrede

  • Rajiv Kumar, Secretary, Department of Financial Services, Ministry of Finance, Government of India
  • Arun Jaitley, Indischer Finanzminister​​
​11.10 - 11.30
​​Kaffepause
 Plenarsitzung ​1
Globalisierung: Anbruch eines goldenen Zeitalters oder der Anfang einer Dystopie? 


 

Die Globalisierung hat den Lebensstandard weltweit angehoben und Millionen von Menschen aus extremer Armut befreit. Die Öffnung des Handels hat die Entwicklung der exportorientierten Industriezweige beschleunigt und damit einen entscheidenden Beitrag zum Anstieg des BIPs und der Einkommen in Ländern wie China gesorgt.
Der Finanzsektor spielt für die Globalisierung eine wichtige Rolle: Der Handel braucht finanzielle Verbindungen. Dabei sind es Banken, die ihren Kunden bei der Expansion in neue Märkte folgen. Das gilt für internationale Handels- und Investmentbanken, aber auch für Sparkassen und Retailbanken. Als Hauptkreditgeber der KMU begleiten sie die Expansion ihrer Kunden auf allen Kontinenten.
Leider bring
Globalisierung jedoch nicht nur Gewinner hervor. Niedrig qualifizierte Arbeiter in Industrieländern verlieren ihre Jobs an Arbeiter in Entwicklungsländern, die für die gleiche Leistung weniger Geld erhalten. In vielen Ländern wird die Existenz von KMUs durch multinationale Konzerne bedroht, die den heimischen Markt aus dem Gleichgewicht bringen. Menschen und Umwelt leiden zunehmend unter einem Wachstumsmodell, das die Auswirkungen des Wirtschaftswachstums auf die Umwelt nicht hinreichend berücksichtigt.
Dadurch weitet sich die Kluft in der Gesellschaft hinsichtlich des Einkommens, Wohlstands und Chancen, was wiederum Populismus und sozioökonomischer Instabilität fördert.
Diese Pänarsitzung beschäftigt sich damit, wie WSI-Mitglieder als Finanzinstitute, die sich auf ihre lokale Gemeinde konzentrieren, die Vorteile der Globalisierung auf lokaler Ebene umsetzen können, indem sie den Gemeinden Perspektiven und Wachstumschancen einer globalisierten Welt aufzeigen.​


11.45 - 13.00
Podiumsdiskussion 
Moderator: Präsident der Noluphumzo Noxaka, Postbank South Africa​ 
  • Shubhashis Gangopadhyay, Forschungsleiter ​der India Development Foundation; Professor an der Universität Groningen (NL) & Universität Gothenburg (SE); Berater des ehemaligen indischen Finanzministers ​
  • Dinesh Kumar Khara, Geschäftsführer (Globales Banking & Tochtergesellschaften), State Bank of India​
  • Javier Gonzá​lez Fraga, Banco de la Nación Argentina Präsident​​​
  • Sabasaba Moshingi, Geschäftsführer der TBP Bank (Tansania) ​

13.00 - 14.00

Mittagessen​

 
Plenarsitzung ​2
 
Zwei Welten nicht länger voneinander getrennt - ländliche und lokale Entwicklung für ein harmonisches Wachstum

Etwa 55% der Weltbevölkerung leben heute in Städten. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die Zahl bis 2050 auf 68% ansteigt. Der Anstieg wird jedoch nur auf wenige Länder begrenzt sein: China, Indien und Nigeria. Obgleich sich künftige Entwicklungen werden sich hauptsächlich in den städtischen Ballungsräumen vollziehen, dürfen die ländlichen Gebiete nicht abgehängt werden. Die Verringerung von Armut, die Förderung sozialer Integration und die wirtschaftliche Entwicklung haben Priorität, ebenso wie die Verbesserung der auf Land- und Forstwirtschaft basierenden Ökosysteme und der Ausbau des Internets in ländlichen Gebieten. Der Fokus soll außerdem auf der Organisation der Nahrungsmittelkette liegen, die primäre Erzeuger mit einbeziehen und das Risikomanagement in der Landwirtschaft einführen muss.
Sparkassen und Retailbanken gehören zu den wichtigsten Geldgebern landwirtschaftlicher Betriebe und ländlicher Unternehmen und können damit die Zukunft des ländlichen Raums auf allen Kontinenten entscheidend beeinflussen. Oft haben weisen sie ihre stärkste Präsenz auf dem Land auf, wo sie durch Geschäftsstellen, Partnernetzwerke und elektronische Vertriebskanäle vertreten sind. Wie können Sparkassen und Retailbanken zu einer harmonischen Entwicklung von Städten und ländlichen Gebieten beitragen?  ​

14.00 - 14.15​​

Vortrag 

  • Michael Hamp, Führender Fachexperte für ländliche Finanzdienstleistungen, IFAD ​

14.15 - 15.30

Podiumsdiskussion 

Moderator: Prasun Kumar ​Das, Generalsekretär​, Asia-Pacific Rural and Agricultural Credit Association

  • Naresh Gupta, Geschäftsführer, NABARD & NABCOBS 
  • Somkhosi Malaba ​, Vorstandsvorsitzende, Agricultural Bank of Zimbabwe
  • Veronicah Namagemb​e, Geschäftsführerin, Pride Microfinance Uganda
  • Stephen ​​Mukweli​, Geschäftsführer, Postbank Uganda​
  • Fernando Vega Holm, ​​Geschäftsführer, Fedecrédito ​
 
Plenarsitzung ​3
Der "Tugendkreis" - 
Lokal fokussierte Sparkassen- und Retailbanken in einer Kreislauf- und Digitalwirtschaft​ ​

Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, in der der Wert von Produkten, Materialien und Rohstoffen so lange wie möglich im System erhalten bleibt und die Erzeugung von Müll auf ein Minimum reduziert wird, bringt viele positive Gesichtspunkte​​ mit sich: mehr Investitionen, Steigerung des Wertschöpfungspotenzial, Schaffung von Arbeitsplätzen und Förderung von Innovationen. Sparkassen und Retailbanken sollten auf diesen Zug aufspringen und sich an der Finanzierung von neuen Geschäftsfeldern im Recycling und der Abfallentsorgung beteiligen. Als große Organisationen sollten sie außerdem mit gutem Beispiel vorangehen und die Nachhaltigkeit in ihr Geschäftsmodell integrieren.
Parallel dazu führt die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft zu einer immer stärkeren Vernetzung von Menschen, Organisationen und Unternehmen und bringt eine Vielfalt an neuen Chancen mit sich. Wie können Sparkassen und Retailbanken diese beiden Entwicklungen optimal nutzen, um ihre Profitabilität zu steigern und gleichzeitig etwas für die Menschheit und den Planeten zu tun? ​
15.30 - 16.45

Podiumsdiskussion 
Moderator: 
Santiago Carbó Valverde​​, Direktor Finanzforschung und Digitalisierung der Funcas Reseach Foundation (Spanien) & Professor der Wirtschafts-und Finanzwissenschaften an der CUNEF Business School (Spanien) und der Bangor Business School (GB)​

  • Michelle Katics, Fintech-Expertin, Mitbegründerin & Vorstandsvorsitzende PortfolioQuest; Mitbegründerin, Aufsichtsratsmitglied und Innovationsberaterin BankersLab
  • Anuradha Rao, Stellvertretender Geschäftsführer (Digitales) und Deputy Managing Director (Digital) & Chief Strategy Officer (Haupverantwortlicher Strategie), State Bank of India​
  • Ashok Chauhan, Direktor und Leiter, National Savings Institute
  • Yuki Yasui​, Programmleiter Betrieb, Witschaftsabteilung der UNEP Finance Initiative
  • Manpreet Singh, Direktor, Nachhaltigkeitsleistungen Indien, KPMG
16.45 – 17.15Kaffepause


Plenarsitzung ​4
Digitalisierung als Instrument für finanzielle Inklusion und Kundennähe​​

Finanzielle Integration wird durch zahlreiche Faktoren erschwert. Einige davon sind marktabhängig, wie z.B. die als hoch empfundenen Kosten für die Bereitstellung von Finanzdienstleistungen in ländlichen Gebieten, insbesondere in großen Ländern oder solchen mit geografischen Herausforderungen, z.B. den Philippinen mit ihren Hunderten von Inseln. Viele der Hindernisse können jedoch durch Technologie aus dem Weg geräumt werden. Wenn keine geeigneten Transportmittel zur Verfügung stehen, kann die Bank zum Kunden gebracht werden, anstatt der Kunde zur Bank. Welche Technologie eignet sich am besten, welche Voraussetzungen sind erforderlich, und wie sollte sie eingesetzt werden, um das Kundenerlebnis optimal zu gestalten? Was können Industrieländer von den bahnbrechenden Anstrengungen lernen, die die Entwicklungsländer unternehmen, um möglichst viele Leute in das formale Finanzsystem zu bringen? ​
​17.15 - 17.30

Vortrag 
  • Dinesh Kumar Tyagi, Geschäftsführer, CSC e-Governance India Limited​
​17.30 - 18.45​
Podiumsdiskussion 

Moderator: Anupam Manur, Forschungsstipendiat, Takshashila Institution ​​

  • David Panetta, Programmleiter​, The SEEP Network​
  • Pawan Bakhshi, Beauftragter für Indie, Financial Services for the Poor​, Bill & ​Melinda Gates Foundation ​
  • Debdatta Saha, Assistenzprofessorin, Faculty of Economics, Faculty of Economics, South Asian University
  • Guillaume Lepecq, Geschäftsführer, International Currency Association​
  • Jaspreet Singh Sethi​, Asien-Fachspezialist für Digitale Finanzierung und Innovation, UNCDF​
  • Jorge Solis Espinoza, FEPCMAC Präsident
18.45 - 18.50Abschlussrede des ersten Kongresstages von WIS-Geschäftsführer Chris De Noose
20.00
​​Gala-Dinner auf Einladung von State Bank of India


TAG ZWEI: FREITAG, DEN 16. NOVEMBER 2018​

9.00 - 9.20​

Vortag 1: Was passiert mit meinen Daten in dieser neuen digitalen Welt? 
  • Max Schrems, Aktivist für Persön​lichkeitsrechte, Gründer von noyb – Europäisches Zentrum für Digitale Rechte​
9.20 - 9.40 

Vortag 2: Banken als Festungen gegen Internet-Kriminalität

  • ​​​Keshav Rao,  Leiter Customer Solutions, Indien & Subkontinent, SWIFT Asiatisch-Pazifischer Raum​

​9.40 - 9.50
Vortag 3: Die Französischen Sparkassen, ein Musterbeispiel der engen Verbindung zu lokalen Gemeinden
  • Jean Arondel, FNCE-Präsident
​9.50 - 10.20

​​Kaffepause


Plenarsitzung5
Das Versprechen der Globalisierung einlösen: Die Rolle von Retailbanken und Sparkassen ​​

Wie können sich Finanzinstitute als Zentrum der lokalen Wirtschaft positionieren und diese an den Chancen der Globalisierung teilhaben lassen? Wo sind wir bereits gut aufgestellt? Wo sollten wir uns verbessern? Wie können wir den Fortschritt messen?     
Entwicklung des ländlichen Raums, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung - Sparkassen​ und Retailbanken haben viele Möglichkeiten, die Verbindungen mit ihren Gemeinden zu stärken und ihren Kunden und Gemeinden die Vorteile der Globalisierung nahezubringen. Wie können WSBI-Mitglieder dieses Ziel umsetzen?
10.20-  10.35
Vo​rtrag 
  • Naoyuki Yoshin​o, Dekan & Vorstandsvorsitzender, Institut der Asiatischen Entwicklungsbank
​10.35- 11.50
Podiumsdiskussion 
Moderator: 
Chris De Noose, WSI-Geschäftsführer​ 
  • Helmut Schleweis, DSGV-Präsident
  • Parveen Kumar​ Gupt​a, Geschäftsführer (Retail- & Digitales Banking), State bank of India
  • Ewa Andersen, Geschäftsführer, ​Sparbankernas Riksförbund
  • Maryono, Präsident, PT Bank Tabungan Negara (Persero)  ​
  • Joseph Delhaye, Stellvertretender Direktor, BCEE Sparkasse Luxembourg​
​11.50- 12.00
​Vorstellung der Neu-Delhi-Erklärung​
  • Chris De Noose, WSI-Geschäftsführer​
12.00- 12.20

Abschluss: ​Das Geschäftsmodell der Spar- und Retailbanken - zukunftssicher und bereit, die Welt zu erobern ​

Die WSI-Mitglieder weisen eine bedeutende Kreditvergabekapazität in Form von gewerblichen Krediten an Privatpersonen, Familien und KMUs auf. Sparkassen und Retailbanken verfügen zudem über eine solide Finanzerfahrung und Finanzinfrastruktur. Ihr Geschäftsmodell basiert sowohl auf Gewinn, als auch auf sozialer Eingliederung, während sie von einem hohen Maß an Vertrauen der Gemeinschaften profitieren, in ​denen sie aktiv sind. Grund genug für Sparkassen und Retailbanken zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.​​

  • Neu gewählter WS​I- Präsident

​12.20

Mittagessen​

​​
​​